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ADHS – Hirnforscher erklärt die Hintergründe

Jedes Jahr steigt die Anzahl an Diagnosen für ADHS bei Kindern auf der ganzen Welt weiter an. Nun stellt sich allerdings die Frage, weshalb die Zahlen stetig steigen. Der Hirnforscher namens Gerald Hüther behauptet, dass die Kinder zu wenig Herausforderungen haben.

Umstrittene Gabe von Ritalin

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Die Gabe von Ritalin bei der Diagnose ADHS ist weit gehend umstritten. Seit Jahren kommt es zu heftigen Debatten, wenn Ritalin an Kinder gegeben wird. Stimmt es, dass die Kinder wirklich immer kränker werden? Weshalb sind so viele Kinder krank und haben ADHS? Ist ADHS überhaupt eine Krankheit? Gibt es vielleicht einen Fehler im System, was die Diagnose von ADHS betrifft?

Professor Gerald Hüther ist Spezialist auf diesem Gebiet. Er ist Hirnforscher, sowie Neurobiologe. Darum hat sich Professor Gerald Hüther intensiv mit dem Thema ADHS auseinandergesetzt.

Dazu hat Herr Professor Gerald Hüther auch einen Bestseller verfasst. Er hat eine ganz eigene Erklärung dafür, weshalb die Anzahl der ADHS Diagnosen weiterhin steigt und warum so viele Kinder davon betroffen sind.

Kinder wollen wichtig sein

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Laut Professor Gerald Hüther wollen Kinder wichtig sein. Der Experte sagt, dass es sich bei ADHS um keine Krankheit handelt. Viel mehr ist ADHS quasi eine Folge davon, dass es zu keiner günstigen Entwicklung des kindlichen Gehirns kommt. Die Rahmenbedingungen der heutigen Gesellschaft sind daran schuld. Noch nie hat es Zeiten gegeben, in denen es Kindern so selten möglich war, etwas zu zeigen, wenn sie etwas können, bzw. Probleme lösen und Aufgaben erledigen. Für Jungs ist es sehr wichtig, dass sie zeigen können, wozu sie fähig sind. Diese Gelegenheiten sind mehr als selten geworden. Jedes Kind will wichtig sein.

Die Gesellschaft und der Alltag heute

Im heutigen Alltagsleben ist aber die Schule das alleinige Zentrum der Kinder geworden. Es kommt zwar zum permanenten Unterricht der Kinder, trotzdem haben diese aber nur sehr selten die Gelegenheit, Erfahrungen zu machen oder Impulse zu unterdrücken, damit sie irgendetwas ganz besonders gut machen können.

Die Probleme werden durch Ritalin nur verstärkt

Die Regulation im Gehirn des Kindes

Das Medikament namens Ritalin sollte die Regulation im Gehirn des Kindes übernehmen. Dann ist es aber nicht mehr möglich, dass das Kind lernt, die Regulation im Gehirn selbst zu übernehmen. Hierbei spielt ausschließlich die Impulskontrolle eine Rolle. Dabei handelt es sich auch um Fähigkeiten, Frustration auszuhalten oder Handlungen zu planen. Diese Entwicklung muss im Gehirn stattfinden. Das ist aber nur dann möglich, wenn die Kinder dazu auch die Gelegenheit bekommen.

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Für alle Beteiligten scheint Ritalin in den letzten Jahrzehnten allerdings die bequemste Lösung zu sein. Für die Eltern wird ADHS als genetischer Defizit erklärt. Auch Ärzte sind froh, dass sie mit einer einzigen Ritalinpille quasi alles heilen können. Dasselbe trifft auf die Lehrer zu, die sich dieser Verantwortung nicht mehr stellen müssen. Zudem hat auch die Pharmaindustrie einen hohen Gewinn und freut sich daran, dass die Umsätze steigen.

Verantwortung an das Kind übertragen

Grundsätzlich handelt es sich um eine gute Sache, dass mehr und mehr Schulen den Fokus auf Projekte im Unterricht legen. So werden Aufgaben gemeinsam gelöst und es wird gemeinsam etwas gestaltet. Diese Möglichkeit ist hauptsächlich auf dem Land oder bei älteren Eltern gegeben. Dort gibt es auch weniger ADHS Fälle. Ist das ein Zufall?

Hast Du in diesem Artikel etwas gelernt? Dann zeig ihn auch Deinen Freunden, damit sie die Wahrheit über ADHS erkennen!

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Quelle: www.apost.com/de

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